Dienstag, 31. Oktober 2006
 Darf ich vorstellen: meine kleine Haushaltswaage. Erinnert mich an Kinderzeiten als die Metzgersfrau Lyoner für uns Kleinen über den Tresen reichte oder an meine Zeit im Schwabenländle wo das geflügelte Wort "derfs a bissle mee sei" den Ton in der Metzgerei bestimmte. Was erzähl ich denn, hier geht es ja ums Essen ob schon selbiges beim Einkaufen anfängt. Schlechte Ware = schlechtes Essen. Heute Spaghetti, meine Tomaten eignen sich nur noch für Soße, ein Kohlrabi ist noch da also heute einfach alles in Rot.
Die Tomaten anritzen ins Spaghetti-Wasser rein, aufkochen damit die Haut oder heisst es Schale? entfernt werden kann. Klein würfeln und derweil gehackte Zwiebeln in Butter glasig schwitzen, Knoblauch muss auch dazu. Nun die Tomaten zu den Zwiebel und mit etwas Wasser anfüllen und kochen lassen. Nun die Spaghetti ins Wasser die sollen langsam vor sich hin kochen.
 Die Tomaten lasse ich 10 min. kochen, natürlich immer mit ein bisschen Wasser nachgießen. Nun wird der Kohlrabi gewürfelt und die Tomaten gebe ich durch ein Sieb. So nun die Tomatenbrühe zusammen mit den Kohlrabi aufkochen. 15 min. mit ab und an Wasser nachgießen kochen lassen bis der Kohlrabi weich und doch noch bisfest ist. ich mag kein dätschiges Gemüse. So nun noch einmal kurz reduzieren und genau: Bruscetta von Aroma als Powerbooster dazu. Das Zeug hat Pfiff. Spart mir bei der Basis jegliches weiteres würzen. Nun wird noch ordentlich Käse drüber gerieben, ein Schuss Wasser und leicht warm ziehen lassen. Achtung wenn das kocht ist Käse mit dem Käse, also Klumpen ... ich hab Hunger.
Montag, 30. Oktober 2006
 Wer kommt auf solch einen Namen für eine Gewürzmischung? Egal was der Name verheisst und was damit verbunden wird, es ist ein endgeiles Zeug. Curry-haft mit einer süß-scharfen Note ohne aufdringlich zu sein - ein bisschen verrucht und undefinierbar interessant: Cafe de Paris. Wenn sich Heinz von Aroma den Namen ausgedacht hat, dann lässt dies tief blicken. Ja, Aroma - ich habe eine weitere Essenz aus dem Carepaket ausprobiert. Ok, jede Frau würde ihre Sachen packen und mein Mahl als Afront auf sich selbst beziehen, denn es gab nochmal Leber. Nur diesmal anders. Ich habe am Samstag wohl zu optimistisch gekauft. Sah ja auch lecker aus. Also heute nochmals anders. Und da kam mir das Carepaket, bzw. die Gewürz-artige Mischung aus Daun gerade recht. Da es mal wieder spät wurde, verzichte ich auf die bösen Kohlenhydrate und belasse es bei gebratener Leber mit Paprika und Salat. Rote Paprika schälen und in kochendem Wasser blanchieren, parallel dazu die Leber von beiden Seiten anbraten. Nun mal das Döschen aufmachen und ein Duft zum träumen, mit lau-warmen Wasser anrühren, ziehen lassen und einen Esslöffel Olivenöl dran.
 Nun kommen die abgetrockneten Paprika in Stücken zu der Leber in die Pfanne. Die Leber bestreich ich mit dem Cafe de Paris, welchen wie eine Marinade ist. Alles schön in der Pfanne schwenken und während ich es ziehen lasse, richte ich den Salat. Die Platte nochmal kurz hochstellen, einen Schupp Wasser in die Pfanne, umrühren, Sahne dazu und unter Rühren aufköcheln. hab ich schoin gesagt das Cafe de Paris endgeil riecht?
Sonntag, 29. Oktober 2006
 Bei Osypka auf dem Markt gab es Kalbsleber. Und im Gegensatz zu manch anderen, mag ich Leber. Ok, wenn mann für Mädel kocht sollte mann Leber meiden, es sei denn mann will, dass sie gleich geht. Auch ne Variante, doch dann ist es einfacher ne SMS zu schicken "heute nicht ..." *g*. Zurück zur Leber und dem Mahl. Leber kochen, oder soll ich braten sagen?, ist eigentlich ganz einfach, wenn zwei Regeln eingehalten werden: würzen nach dem Anbraten und nicht totkochen, sonst gibt es Schuhsohlen.
Heute gibt es Balsamico-Tomaten-Leber auf Reisbett mit Salat. Die Leber in überschaubare Stücke schneiden und die Tomate würfeln. Den Reisrest von gestern wärm ich im Wasserdampf auf.
Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Leberstücke scharf von allen seiten kurz anbraten. Das heisst rein in die Pfanne. liegen lassen, wenden, liegen lassen und das ganze dauert keine 2 Minunten. Dann die Pfanne auf kleine Flamme (Ceran 2-3) stellen, die Tomaten beigeben, würzen mit Pfeffer und Salz kurz schwenken und mit Aceto di Balsamico (Modena) ablöschen (etwa 2 Esslöffel). Nun verrühren und Sahne bei geben. Kurz aufkochen und ziehen lassen. Derweil habe ich den Salat vorbereitet, der Reis ist heiss. Auf dem Teller werden nun Salat und das Reisbett angerichtet und auf den Reis kommt nun die Leber mit der Balsamico-Sahnesauce. Einen Guten
Samstag, 28. Oktober 2006
 Samstag? Richtig: Markttag! Und heute Lust auf Fisch. Pangasius-Filet lag verlockend in der Auslage beim Fischwagen. Normalerweise steh ich nicht so auf den asiatischen Wels, aber ich wollte mal schauen ob mann an das normalerweise doch recht fad daherkommende Grätenvieh auch Pfiff dran bekommt. Geht bestimmt.
Vorbereitungen: Zwiebeln würfeln, Knoblauch schneiden, Tomaten würfeln, Chilli-Schote klein schneiden und das Filet in Mehl wälzen. Es kann los gehen: Reis aufsetzen. Die Zwiebeln in Butter glasig schwenken, Knoblauch dazu und nach einer Weile mit den Tomaten ablöschen, Chilli und Curryblätter dazu geben und etwas köcheln lassen. Mit einem kleinen Schwupp Wasser ablöschen, einkochen und mit 0,1 Kokosmilch aufgießen ein paar Fäden Safran beigeben und köcheln lassen. Nun den Fisch in Butter von beiden Seiten leicht anbraten, nur goldig noch nicht gar. Aus dem Topf entnehmen und neue Butter schmelzen, den Fisch wieder hinein und mit dem Rest 0,1l Kokosmilch ablöschen. Nun den Kokossud mit den Tomaten nochmal mit ein bisschen Wasser verdünnen und zu dem Fisch absieben. Noch ein bisschen Salz, Safran und eine Spur Pfeffer drüber und den Fisch in dem Sud garen. So nach max 10 min. ist der ok. Für alles die es nicht wissen, Fisch braucht nie lange! So nun den Reis auf dem Teller anrichten, den Fisch dazu und schön mit der Kokos-Sauce übergießen. Achja nebenher hab ich noch einen Salat gemacht. Ganz einfach Eichblatt mit einer Balsamico-Vainegrette. Experiment gelungen.
Freitag, 27. Oktober 2006
 Heute ist es wieder spät geworden. Keine Lust und Zeit für irgendwelche Experimente. Restejunk ist angesagt. Von gestern ist noch eine kleine Frikadelle übrig und der Rest ergibt sich. Salami-Scheiben, Gurken und die Frikadelle in die Pfanne, nebenher 2 Eier kochen und ein bisschen Salat, dies muss reichen. Obwohl kurz noch ne Mayo anrühren. 1 Eigelb, ein bisschen Tabasco und unter Rühren langsam Olivenöl eingießen, noch ein kl. Schuss Essig und eine Spur Senf. Schön steif rühren und das genügt. Ein bunter Teller mit Fast-Food.
Donnerstag, 26. Oktober 2006
 Die Hamburger sollen ja ganz nett sein, doch heute gibt es dann doch eher Fleischplfanzerl im Hamburger Style. Ja, ich war einkaufen und dies heisst es gibt dazu Salat. Genauer gesagt Eichblatt. Doch jetzt erst mal zu der Frikadelle im Hamburger Style ala Dido.
Das Hack (halb und halb) mache ich klassisch: Ei, Brötchen, Salz, Pfeffer, Tabasco und ohne Zwiebeln (vertrag ich ned). Die Masse walge ich schön durch, dann schneide ich Essiggurken in feine Streifen, eine Tomate in Scheiben. So nun wird ein großes Fleischpflanzerl geformt, rund gedreht zur glatten Kugel und dann platt gedrückt. In die heise Pfanne und ganz wichtig die Platte direkt runter auf 3 oder 4 je nach Herd. Warum? Ganz einfach, langsam garen ergibt eine schöne Bräune und es wird durch ohne schwarz zu werden. Dann wenden. Derweil den Salat waschen, rupfen und schleudern. Übrigens eine Salatschleuder gehört in jeden Haushalt. Die Vainegrette mache ich ganz einfach: Olivenöl, Balsamico Bianco, Pfeffer und Salt, ein bisschen Sahne. Oh, noch 3 Käseplatten schneiden. Nun gebe ich die Gurken mit in die Pfanne und lasse diese kurz mitschmoren. Während das so vor sich hin brutzelt, richte ich den Teller an: ein Bett von Salatblätter, darauf 2 Tomatenscheiben, Pfeffer, Mayonnaise, dann aus der Pfanne einige warme Gurkenstreifen. Nun kommen die restlichen Tomatenscheiben in Pfanne, Mayo auf die Frikadelle, die angegarten Tomaten darauf, Gurken darüber und dann der Käse - Deckel drauf und den Käse schmelzen lassen. Nun wird die Frikadellen-Montage auf dem Teller angerichtet, Salat dazu und mit den restlichen Tomaten und Gurken garnieren. Hamburger mal anders.
Mittwoch, 25. Oktober 2006
Heute Mittag war ich bereits beim Chinesen, also ist am Abend doch eher was leichtes angesagt. Salat hab ich leider noch keinen holen können und auch sonst sieht es eher dürftig mit frischem, leichten im Kühlschrank aus. Doch da ist noch etwas vom Lammrücken: die Filets und ein Stück Lachse. Und! Das Care-Paket aus Daun. Eigentlich ein guter Anlass mal etwas davon auszuprobieren. Die Bruschetta klingt nach interessantem Experiment. Normalerweise stehe ich nicht auf so getrocknete Fertigmischungen, doch diese wurde ja wärmstens empfohlen und bei Aroma in Daun wartet man bestimm auf ein Feedback. Also nutze ich die Gunst der Stunde und probier es aus.
 Hierzu kommt ein bisschen aus dem Glas (3 Esslöffel) in eine Schale, lauwarmes Wasser darüber und ziehen lassen. Derweil brate ich diee Lammstücke an und schneide von dem guten Allgäuer mit dem Käsemesser 5 Platten. So nun kommt noch ein paar Streifen Sauerampfer und ein bißchen frischer Basilikum sowie ein Schuss Olivenöl zu der Bruschetta. Umrühren fertig! Es duftet vielversprechend.

Die Lammstücke sind nun genau richtig, noch nicht ganz durch, denn es folgt die Verfeinerung. Bruschetta aufstreichen, Käse auf das Ganze und ein bißchen Wasser in die Pfanne und Deckel drauf. Kurz ziehen lassen bis der Käse läuft, dann den Rest der Bruschetta in die Pfanne geben. Ich hab eine Lieblingsfertigmischung gefunden!

Also wer mal etwas Besonderes sucht: Aroma in Daun. Übrigens findet sich auf deren Internetseite auch ein Online-Shop...
Dienstag, 24. Oktober 2006
 Heute abend kam Jens vorbei. Besprechung zwecks Renovierung und Umgestaltung meiner Küche. Passend zum Thema kam er denn auch zum Essen.
Herbstlich passend, draußen regnet es, gab es Lamm mit Morchelsahne-Sauce und kleinen Thymiankartoffeln. Am Abend vorher habe ich ein Lammrücken aus der TK gepackt.
Die Vorbereitungen: aus dem Garten Lorbeer, Petersilie, Thymian und Salbei. Koriandersamen mörsern und die Kräuter waschen. Backofengrill einschalten. Die Morcheln in warmen Wasser einweichen und aus der TK 0,2 l Lammfond. Salzwasser aufsetzen, die Kartoffel waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Lachse und Filets aus dem Lammrücken auslösen und das Knochenstück in den Topf geben, Lorbeer und ein bisschen Korander dazu und aufkochen. So das Kochwasser für die Kartoffeln ist in Vorbereitung und braucht meine Hilfe nicht mehr. Zeit zum Tisch decken und ein bisschen aufräumen, auf dem Esstisch türmen sich die Bücher (Jagdbeute von der Buchmesse). Den Sud lasse ich eine halbe Stunde kochen, derzeil schneide ich die Morcheln und wasche die aus. Das Morchelwasser wird aufgehoben!
So nun Butter in einen kleinen Topf, die Morcheln dazu kurz in der Butter schwenken, Knoblauch je nach Vorliebe gepresst oder in Stücken und mit Cognac ablöschen. Soweit reduzieren bis die Pilze fast ohne Flüssigkeit sind, dann das Morchelwasser zu geben und nochmals reduzieren. Jetzt mit dem Lammfond ablöschen. Und dann ein Lorbeerblatt, den Rest Koriander, Pfeffer dazu. Salz erstmal nicht, da ich einen vorbereiteten Fond verwende. Derweil ist mein Lammknochen schön ausgekocht, über einer Schüssel abgiessen, den Topf kurz auswaschen und den Sud wieder in den Topf geben. Nun die Thymianzweige und Kartoffeln darin kochen. Zeit für die Lammstücke. Pfanne mit Olivenöl aufstellen, die Lammstücke in die Pfanne geben und von beiden Seiten jeweils 2 Minuten anbraten. Nicht vergessen, die Platte runter zu schalten. Während die Lammstücke braten, giesse ich in den reduzierten Morchelfond 0,2l Sahne und köchel diesen kurz auf und stell den Topf an die Seite. Die Kartoffeln dürften gut sein. Nicht ganz gar, denn die kommen jetzt in den Backofen. Hierzu gieße ich diese ab, der Fond hat seine Schuldigkeit getan. Die Kartoffeln kommen in eine ofenfeste flache Form, werden mit Olivenöl übergoßen und darüber streue ich den Rest vom Thymian. Kurz wenden und ab in den Ofen.
Die Lammstücke lösche ich nun mit der Morchelsahne ab und lass diese in der Pfanne bei mittlerer Temperatur ziehen. So langsam könnte Jens auftauchen, es wird bald angerichtet. Die Kartoffeln sind fertig, das Lamm riecht verlockend und wir können essen...
Montag, 23. Oktober 2006
 Genau, ich war noch nicht wirklich einkaufen und so müssen wieder die Tiefen der Kühltruhe herhalten. Zum Glück ist die nicht so leer wie mein Kühlschrank. Und heute gibt es schnelle Spaghetti, Eigentlich bin ich viel zu spät dran. "Schlaflos in Seattle" (ein Muß) läuft längst und mein Telefonliebling Isa sollt ich auch noch anrufen. Das mache ich neben dem Kochen, gell Isa... Nun hopp: Wasser aufsetzen, Rinderbrühe kurz in die Micci zum auftauen, Tomaten Würfeln, Shrimps einweichen und waschen, von dem leckeren "Alegger" Bergkäse eine halbe Schüssel reiben. Spaghetti ins kochende Wasser und einen kleinen Topf mit Butter aufsetzen. Knoblauch in die fl. Butter, kurz anschwitzen und mit den Tomaten ablöschen, Brühe nachgiessen. Ein Teil der Brühe kommt ins Spaghettiwasser. Nun die Tomaten köcheln lassen (Brühe war etwas 0,15l) und wird auf ie Hälfte reduziert. Die Spaghetti sind fast gar. Kleiner Trick, ich stell diese einfach von der Platte und lasse diese nachziehen. Dann kann es mit dem Rest ruhig länger dauern, die bleiben Al Dente (nur nicht übertreiben, Stunden funktioniert das nicht!). So nun die Brühe durch ein Sieb geben, und nochmal Butter in den Topf. In die heisse Butter die Shrimps geben, salzen und Pfeffern. Kurz brutzeln lassen (nie zu lange, sonst werden die Shrimps hart). Dann mit der abgesiebten Brühe ablöschen. Von der Platte nehmen und den geriebenen Käse unterrühren und ein Schwupps Sahne dran. Nochmal kurz auf der Platte aufrühren. Die Spaghetti abgießen und auf den Teller. Die Shrimps-Tomaten-Sahne-Sauce drüber. Nochmal Käse drüber reiben. Fertig...
Sonntag, 22. Oktober 2006
Nach kurzem Schlaf und nettem Frühstück bei Robert, geht es nun mit einem Zwischenstop bei meiner Schwester ab auf die Bahn gen Norden. Ich geniesse die leere Autobahn im Sonnenschein. Geniales Rückreisewetter. Bis zum Hattenbacher Dreieck sieht es so aus als wenn ich es in 3 Stunden schaffen würde. Gedacht! Je weiter es in den Norden geht, desto schläfriger werden die Fahrenden. Mittelspurschleicher, Rückspiegelignorierer und ähnliches verdichten den Verkehr. Irgendwie zum Mäuse melken, kaum Verkehr und trotzdem geht nix voran. Kein Wunder, wenn jemand meint mit 5 km mehr an Geschwindigkeit an seinem Vordermann vorbei zu schleichen ohne zu merken, dass er eine Kolonne von 1 km hinter sich herzieht. Oder die Überholspezialisten, die 1 km vor dem Langsameren meinen die linke Spur sei ihnen ... Naja, was soll 4 Stunden waren auch ok. Und außerdem hab ich nun Hunger. Der Kühlschrank sieht nicht nach üppigem Mahl aus. Der Samstagsmarkt ist ja ausgefallen. Also schauen wir mal in die Vorräte. In der TK gibt es die vorgefertigten Brühen, im Konservenschrank Pfifferlinge, Erbsen und Reis. Tomaten sind auch noch da. Ok ein Reisgericht.
 Reis aufsetzen, die Pfifferlinge in Butter schwenken, Curryblätter mörsern, Knoblauch pressen zu den Pilzen geben und das Ganze mit kleingeschnittenen Tomaten ablöschen, kurz aufkochen und die Brühe zugeben... reduzieren während der Reis fertig kocht. Nun das Erbesengemüse beigeben, Pfeffern und Salzen von der Platte nehmen und von dem leckeren Bergkäse drüberreiben. Rühren und Ziehen lassen (nicht mehr auf die Platte, sonst klumpt der Käse). Den Reis in einen tiefen Teller geben und das Pilzgemüse darüber. Dazu einen leckeren Albali riserva Valdepenas.
Samstag, 21. Oktober 2006
Wenn ich schon mal im Süden bin, kann ich auch noch eben nach Stuttgart fahren. Freunde besuchen, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Außerdem will ich wissen was aus meiner alten Heimatstadt geworden ist. Immer noch das größte Dorf in Baden-Württemberg oder doch ein bisschen städtisch? Ich bin überrascht, die Stadt hat sich mausert, Leben auf der Straße, Straßencafes etc. Und es ist ein lauer Herbstabend... wir sitzen abends bei Scholz am Marktplatz, die Stadt lebt .. Straßenmusiker, flanierendes Sehen und Gesehen werden. Essen? Bei dem Italiener um die Ecke, gut solide und nix zu meckern. Die Bedienung zwar etwas ohne Plan, es ist ja auch voll.
Dann Tour de City, ab zu den Plätzen meines früheren Unwesens... es hat sich viel verändert. Die Theodor-Heuss-Straße ist nun komplett die Partymeile, wir klappern die Clubs ab und landen zum Schluss im Rohbau, klein, eng und geile Mucke... die Nacht wurde lang....
Freitag, 20. Oktober 2006
Freitag, 20. Oktober 2006
Sonne, Berge und gute Luft: die beste Umgebung um den Kopf frei zu bekommen. Werner musste zum Arzt, er hatte mit seinem Kampfgewicht beim Bergwandern sich den Zehnagel gebrochen. Der Arzt ist in Isny, also Grund für eine Stippvisite in dem netten Städtchen. Ich hab die Zeit genutzt mir selbiges ein bisschen anzu schauen.
 Nach erfolgreichem "abschleifen" des Nagels haben wir die Käsküche besucht. Ein Projekt in Isny mit dem anspruch nur Milch von Biobauern zu verarbeiten.  Ich muss sagen ein gelungenes Projekt. Ein netter Hofladen mit einem reichhaltigen Angebot aus der eigenen und anderen Käsereien. Leckere Käsesorten und vieles was mann sonst so im Kühlschrank oder Küche brauchen kann. Wir haben ordentlich eingekauft

Bei der Rückkehr wurden wir mit einem ordentlichen Hackbraten empfangen.
Donnerstag, 19. Oktober 2006
am Bodensee und mit sonniger Begrüßung. Einfach schön... zwar Arbeit und heute kein Kochen, doch es macht bei solch Wetter doppelt Spaß. Abend noch ein Besuch bei meinem Steuerberater: gute Nachrichten und ich muss einen Ausgeben.... haben er und Werner sich verdient. Gut bürgerliche Küche, kein Schnickschnack und eine Bedienung die nicht auf die Klappe gefallen ist. Werner hat ne Meisterin gefunden  ... zumindest was die Schlagfertigkeit angeht.
Also wenn jemand mal in Friedrichshafen ist: Glückler in der Olgastrasse 23... das Eglifilet war lecker, die Soße passend und auch sonst eine gute "Boiz"...
Mittwoch, 18. Oktober 2006
soll es auch geben! Vorallem dann, wenn mann bekocht wird. Nein, nicht wie manch Schelm nun denkt. Ich bin mal eben runter zum Bodensee, meinen Geschäftspartner und Freund besuchen, zum einen ob der Arbeit und zum anderen weil er immer in den Norden musste und ich einfach an der Reihe war. Ist ja auch schön da unten, da gibt es wenigstens Berge und einen großen See. Achja, Steuerberatertermin war dann auch noch. Also es gibt viele Gründe sich die Bekloppten auf der Autobahn anzutun. Die Fahrt war der Horror, ehrlich Linksspurblockierer auf leerer Strecke.
 Und kaum kann mann mal durchziehen, weil die LKW-Blockaden weg und die Oberlehrer von der Straße verschwunden: Nebel! Echt Klasse ... ich liebe die dt. Autobahnen. Liebe LKWs hüpft auf einen Zug wenn Ihr von Rotterdam nach Rom, Prag, Wien oder sonstwohin wollt - LKWs sind der größte ökonomische Unfug der jemals erfunden wurde. Ich glaube 70% der Ware die per LKW hin und her rollt wäre bei einer intakten lokalen Infrastruktur völlig überflüssig. Doch Frau Häberlein will ja unbedingt jeden Tag Fleisch futtern und fürs Schweinefilet 8,78 euro / kilo zahlen ... Hanno! 22:00 geschafft, empfang mit einem schwäbischen Leberkäs - der Abend ist gerettet.
Achja fast hätte ich es vergessen, da gab es ja noch was: ein Care-Paket von den Lieben aus der Eifel, welches ich kurz vor meiner Abfahrt erhalten habe.
Was drin war:
Espresso Classico
Mokka Afrika
Cafe de Paris (leckere Kräuter für Dips, Saucen und anderes mehr)
Bruschetta als Trockenmischung (ich werds in Saucen testen)
Balsamico Cumberland
Balsamico Tomaten
Irgendwann werd ich mal hier berichten was ich daraus gemacht habe...
|