Sonntag, 31. Dezember 2006
Its Time to say good bye, nein nicht von dem Blog wir kicken eben nur mal 2006 weg und ersetzen es mit 2007: Sylvester. Gelegenheit für ein stärkendes Essen um die nachfolgenden Festivitäten durchzustehen. Weihnachten liegt mir zwar noch in den Knochen, doch nur die Harten kommen in den Garten. Und damit wir Jungs nicht wegkippen, gab es ein ordentliches Stück Rumsteak mit einer Whiskey-Sauce.

Die Basis von der Sauce bildete ein Rinderfond nochmal mit Knoblauch, Zwiebeln und Rosmarin schön reduziert. Grundsätzlich montiere ich Sauce gerne auf Basis von Butter. Fett ist Geschmacksträger und Butter finde ich persönlich am besten. Die Rumsteaks wurden mit Wiskey abgelöscht und der Sud kam dann noch zur Saucenbasis. Eingedickt mit kalter Butter und einem Schuss Sahne. Winterlich passend: Rosenkohl und für die Grundlage mit Schinkenspeck in Butter geschwenkt.
Dazu haben wir eine schöne Flasche Albali geleert und als Dessert gab es zum Vorglühen Espresso und Single Malt.
Über den Rest der Nacht hülle ich dann lieber Schweigen ... nur soviel es ward früh geworden.
Samstag, 30. Dezember 2006
 Einfach kochen lassen ist auch eine Methode. Gestern gab es ein Curry und ich hatte weder Zeit noch Lust am Herd zu stehen. Doch im Kühlschrank hatte ich zum Glück noch in Rotwein, Zwiebeln und Knoblauch eingelegte Rinderstücke. Diese flugs in dünne Streifen geschnitten, angebraten zusammen mit Champignons, Curry, Pfeffer und Salz dazu und kurz vermengen, dann mit Sojasauce abgelöscht und mit ein bisschen Wasser aufgegossen. Chinakohl mit in die Pfanne und schön köcheln lassen. Wichtig hierbei ist das Fleisch kurz anzubraten und nicht auf zu kleiner Hitze, durch das einlegen kann es sonst Wasser ziehen. Zum Schluß noch Sahne dran und der Reis war eh fertig. Kochzeit 20 Minuten, in der Zeit war die Wäsche ausgepackt ...
Freitag, 29. Dezember 2006
 Gefüllte Hähnchenbrust gab es schon einmal, doch gestern hatte ich Lust etwas Pilziges zu basteln. Die Füllung aus Bergkäse, Ei, Morcheln, Champignons und einer Tomate, sah zwar nicht grad toll aus, aber hatte es in sich. Dazu eine schön reduzierte Pilzsauce, zunächst mit gemischten Pilzen angesetzt und dann mit Morcheln aufmontiert. Als Beilage Karottenstreifen und Reis. Insgesamt eine "morchelige" Sache, doch wer Morcheln mag wird darauf fliegen ...
Mittwoch, 27. Dezember 2006
Schon mal mit nem Mädel einkaufen gewesen? Und dies nach Weihnachten? Sorry das ist Hardcore-Programm und nicht zur Nachahmung empfohlen. Dann doch lieber das Nachfolgende nachmachen.
Vorspeise: Radicchio Mare Monti ... angebratene Champignons mit Shrimps abgelöscht mit Aceto Balsamico und den Radicchio mit Tomaten-Balsamico angerichtet.
Zum Finale gab es Wels mit einer Safran-Sauce, Wirsing und Kartoffeln. Ist ja schließlich Winter und da passt Wirsing immer!
Der Wels wurde im Fenchel-Dampf auf Sauerampfer gegart, die Sauce ganz einfach montiert: Fischstücke mit Knoblauch und Chili ausgekocht, abgesiebt mit Safran weitergeköchelt und das war es auch schon.
Dienstag, 26. Dezember 2006
Ja, der Tag hat mich wieder. Nach 18 Stunden mehr oder weniger Schlaf, seh ich zwar noch nicht jünger aus, aber einigermaßen wieder hergestellt. Zeit für ein Steak. Dazu mit einer Sahne-Gorgonzola angerichteten Blumenkohl.
Montag, 25. Dezember 2006
Wie sagte el Grafico: "Noch dreimal solche Weihnachten und ich bin spontan 40" Ich für meinen Teil wäre dann spontan 60!
Und eben drum gab es nach dem verschlafenen Tag, die Heimkehr war denn doch ganz früh morgens um 11 Uhr, eine spontane Resteküche. Den Rest der Zunge zum Ragout geschnitten, zusammen mit Kartoffeln und Kohlrabi zum Auflauf verarbeitet. Das wars und fürs Foto war ich zu müde. Gute Nacht, ich brauch Urlaub....
Montag, 25. Dezember 2006
Die Völlerei bedarf einiger Vorbereitung. Heute ist Jungs-Abend angesagt, erst ein oppulentes Mahl und dann, wie kann es anders sein, zur Band von Weihnachten. Doch nun erstmal zum Menü.
Ausgekocht wurde eine Beinscheibe in 0m7 Liter Marsala mit Piment, Nelken, Lorbeer, Zwiebeln, Sellerie und Knoblauch. Dieser Fond bildete die Basis für den Hauptgang: als Kochfond für die Rinderzunge. Und die Beinscheibe war die Grundlage für den Gruß aus der Küche. Angereichert mit einem weihnachtlichen Aroma, zusammen mit Butter und Chili püriert kam diese als Pate auf den Tisch.

Die Pate wurde vorweg mit einem Albali Gran Riserva 1999 zusammen mit in Olivenöl gebackenen Brotscheibchen serviert.

Nun konnte der eigentliche erste Gang serviert werden: Redsnapper auf der Haut gebraten und mit einer Mango-Sauce und Salat serviert. Die Mango-Sauce basierte auf einem eigens angesetzten Fischfond, püriertem mit Chili versetzten Mango und einem Schuß Sahne. Den Salat haben ich als Kontrast mit einem Cumberlandbalsamico und Senf angemacht.

Nun der Hauptgang: Rinderzunge mit Butter-Mangold und Petersilien-Kartoffeln. Die Zunge wurde eine Stunde in einem Sud aus Zwiebeln, Sellerie, Knoblauch und Nelken vorgekocht. Dann wurde der Guten die Haut abgezogen und sie kam mit dem Marsala Fond in den Römertopf und durfte weitere 2 Stunden bei 180 Grad im Ofen verbringen. Den Sud nutzte ich zum abkochen der Kartoffeln, die einen feinen Nelkengeschmack angenommen haben. Der Marsala Fond wurde zum Schluss mit gefrorenen Butterstückchen gebunden und es konnte los gehen. Dazu gab es einen 1990er Ducru St. Julien grand cru classes. Lecker!! Dank an die Jungs von Himmer Druck ...
Auf auf das Süße wartet: eine Tarte mit einer Himbeer-Marcarpone-Füllung. Fruchtig, frisch und nicht ganz so süß. Wir waren ja schon Pappen-Satt und Mario murmelte bereits was von Grappa, Whiskey und anderem...
Samstag, 23. Dezember 2006
 Bevor die Völlerei an Weihnachten losgeht, noch kurz was Kurzes. Ein Klassiker: baked beans mit Steak.
Schön medium gebratene Oberschale und mit Wisky abgelöscht. Baked beans dazu in die Pfanne und ordentlich Tabasco dran.
Scharfe Sache und schnell gemacht.
Samstag, 23. Dezember 2006
Die erste Änderung hat sich nun getan und dank Christiane und Mario muß ich mich zwischen Weihnachten und Neujahr nicht darum kümmern: das neue Design ist online. Ein schönes Weihnachtsgeschenk. Merci bien! An Ali den öfter hier verewigten Grafiker, der eines Abends mit dem Entwurf ankam und Christiane, die die Woche mal eben in php, smarty usw. rumgebastelt hat und meinte "geh mal auf Deine Seite". So und hier ist sie nun, die neue Seite. Dummerweise muss ich trotzdem noch selber schreiben....
Natürlich wird auch mein Weihnachtsmenü hier erscheinen und auch sonst was es die Tage gegeben hat. Doch nun ist erst mal Weihnachten und ich mach einen auf faul! Das heißt geduldig sein und abwarten.
Allen lieben Leserinnen und Lesern
wünsche ich schöne Weihnachtstage
viel Spaß in der Küche
gutes Gelingen der Menüs
und einfach gemütliche Abende
vielen Dank für die lieben Kommentare
und immer wieder stattfindenden Besuche
Euer
Dido allias Bulent der Missionskoch
Samstag, 23. Dezember 2006
Freitag, der 22.12.2006 und ich bin platt. Die letzten Büroarbeiten, Geschenke für Kunden bzw. diesmal für deren Kinder ausfahren und Feierabend. Den gönnten wir uns auf dem Weihnachtsmarkt und das hieß: die Küche blieb kalt! Und gegessen wurde was auf dem Weihnachtsmarkt. Ein bisschen Junk-Food ist auch ned schlecht, zumal der Glühwein ja eine Grundlage brauchte.
Und erstanden habe ich auch etwas: Schöne Weingläser Replikas aus dem 17. Jahrhundert, mundgeblasen und in Gebrauchs-lindgrün ... einfach wunderschön. Bild kommt vielleicht mal oder wenn ich mich hinreissen lasse mal einen gedeckten Tisch abzulichten... wir hatten auf jeden Fall Spaß.
Samstag, 23. Dezember 2006
Weihnachten kommt ja wirklich immer so überraschend. Und am Donnerstag war mal wieder so ein "zum Mäuse melken" Tag! Deswegen habe ich immer Eier im Haus. Denn ein schönes Rührei ist schnell und passt ebenso zum Thema einfach kochen.
 Rührei ist zwar keine Kunst, doch kann mann da genauso viel falsch machen. Entweder zu trocken oder zu schlonzig, beides geht garnicht. Mein Trick ist einfach: erst kam ein Rest geräucherte Gänsebrust in die Pfanne, zu dem ausgelassenen Fett noch Butter dazu, dann Schinkenspeck in ganzen Scheiben und nachdem dieser kurz angezogen hatte, das gut aufgeschlagene Ei darauf. Ein gutes Rührei ist gut geschlagen, lurftig soll es sein und da hilftz nur solide Handarbeit. Deckel auf die Pfanne und runter von der Platte, anziehen lassen und wenden (am besten mit einem Spatel) und wieder ziehen lassen. Zum Schluß nochmal auf die richtig heisse Platte, durchmengen und genau den Punkt abpassen.
Samstag, 23. Dezember 2006
Das Los der Ein-Personen-Küche ist, dass immer etwas über bleibt. Wer haut sich schon ein Pfund Sauerkraut rein oder kauft Gemüse in Miniportionen?
 Also war am Mittwoch Resteküche auf dem Plan. Und ich hatte Lust auf was Schräges. Kartoffeln gekocht, nach 12 Minuten Fenchelstücke dazu und das Ganze fast gar gekocht. Vorher den Backofen auf 200 Grad gestellt, Gorgonzola gewürfelt und eine ofenfeste Form mit ein bisschen Olivenöl benetzt. Die Kartoffeln mit dem Fenchel abgesiebt, einen Rest normale Blutwurst in Würfel geschnitten und alles mit Sauerkraut in der Form vermengt vermengt. Das Potpurri kam dann für 10 Minuten in den Ofen, nochmal durchgewendet und due Käsestücke darüber gegeben. Nun im Ofen belassen bis der Käse geschmolzen war. Ein bisschen schräg, aber lecker.
Samstag, 23. Dezember 2006
mag ich auch! So wie am Dienstag, den 20.12.2006 so richtig gemütliches Sauerkraut, Blutwurst und Kartoffelpüree. Einfach zu kochen und passend zur Jahreszeit. Obwohl, irgendwie ist wie März. Das mit Weihnachten im Schnee wird wohl nix. Passt ja eh nicht hier ins platte Land, da spinnen dann nur die Autofahrer wenn da 2 Flocken weiss auf der Straße liegen.
 Für den Kartoffelpüree habe ich einen Rest kleine Kartoffeln aufgebraucht, einfach mit Schlale gekocht mit Butter, Muskat, Pfeffer und Salz gestampft und mit Sahne (Milch war keine im Haus) schön sämig gerührt. Die Blutwurst habe ich mit dem Sauerkraut gegart. Das Sauerkraut mit gemörsertem Piment, in Butter geschwitzten Zwiebeln in ein wenig Brühe gekocht.
Dienstag, 19. Dezember 2006
Ist immer dann wichtig, wenn es schnell gehen soll und trotzdem ein bisschen Besonders sein soll. Mann gönnt sich ja sonst nix. Da mich der Montag wieder hatte und damit es mal wieder ein bisschen später wurde, war einfach kochen und trotzdem lecker essen auf dem Programm. Wer ab und an mal die Uhrzeiten liest, kennt meine Zeiten.
 Es gab die restlichen Minutensteaks, diesmal nur anders. 365 Tage kochen heisst ja nicht, immer was Neues sondern Gleiches auch in Variationen. Am Montag kam als Beilage Sellerie. Nicht zu weich gekocht und nur mit Muskat, Peffer und Salz abschliessend in Butter geschwenkt einfach lecker. Das Schweinchen bekam nach kurzen Anbraten, Tomaten und Brie oben auf, kurz abgelöscht und Deckel drauf. Dazu noch einen Salat aus Chinakohl und Rettich.
Dienstag, 19. Dezember 2006
Nein es geht nicht um den Kopf im Sand, sondern um den Sonntag den 17.12.2006: Strauss! Auf dem Markt bei dem Geflügelstand gab es Strauss. Da konnte ich nicht daran vorbei gehen. Wer Strauss noch nie gegessen hat, sollte dies unbedingt nachholen.
 Aus dem Chinakohl und einem Rest Chicoree erst mal einen Salat angesetzt. Grundsätzlich lasse ich Chicoree, Chinakohl und Rettich immer gerne lange ziehen. Schmeckt einfach besser. Nun zum Straus, schön von beiden Seiten angebraten, einen Deckel aus Brie mit Paprika darüber und mit Sherry abgelöscht, durfte dieser in der Pfanne unter dem Deckel fertig garen. Das schöne am Straussenfleisch ist, es brät sich wie ein gutes Rinderfilet. Wers mag medium und ich wollte es so haben!
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