Donnerstag, 18. Januar 2007
Auch wenn es schnell gehen soll, bin ich der Auffassung, dass dies nicht auf Kosten des Anspruchs gehen muss. 30 Minuten sollten einem doch ein schönes Essen wert sein, oder? Ich kenne das eigentlich noch so, dass ,an zum Essen zusammen kommt, es wird aufgetischt und isst gemeinsam. Essen ist nicht nur etwas gegen Hunger oder leidige tägliche Notwendigkeit. Doch anscheinend, zumindest wie ich dies mitbekomme, ist das gemeinsame Essen ein immer seltener gewordenes Ritual. Schade, denn wenn die Familie nur noch sporadisch zusammensitzt, das gemeinsame Essen die Ausnahme statt die Regel ist, wo sollen Kinder ein Gefühl für Gemeinschaft und Werte bekommen?
 Ups, ich bin abgeschweift. Essen ist halt ein vielschichtiges Thema... doch nun zu gestern. El Grafico hatte einen überschaubaren Kühlschrank und ich habe eh gekocht (wie immer). Im Kühlschrank gab es Schweinefilet, Mangold, Basilikum, Kräutersaitlinge und Kartoffeln fanden sich auch noch. Alles Zutaten mit denen sich schnell was leckeres einfach kochen lässt.
Als erstes die Kartoffeln aufgesetzt, rote Kartoffeln mit Schale und in kleine Stücke geschnitten. Aus dem Schweinefilet 4 Medaillons geschnitten und in Olivenöl scharf angebraten. Derweil die Kräutersaitlinge abgebürstet und geschnitten und den Basilikum klein gehackt. die Kräutersaitlinge nach dem Wenden der Medaillions mit in die Pfanne. Dann Pfeffer und Salzen, einen Teil des Basilikum dazu, wenden und mit Sherry ablöschen. Den Mangold habe ich einfach in Salzwasser und Knoblauch gekocht und nach dem Absieben in Butter geschwenkt. Zum Schluss habe ich die Sauce kurz mit Sahne ein gedickt, den Rest des Basilikum darüber und alles konnte auf den Teller. Alles in allem, parallel ein nettes Telefonat (mann ist ja bedingt multitaskingfähig), war alles nach 30 Minuten fertig.
Mittwoch, 17. Januar 2007
Keine Panik unter Woche koche ich selten Aufwändiges, doch gestern gab es nix weil ich viel zu spät nach Hause kam. Doch damit hier kein leerer Tag ist, schreib ich mal das Rezept aus Frankreich von der Oma meiner Ex auf.
Was braucht es alles:
- 1 ganzes Kaninchen
- 1 Flasche Armagnac
- 4 Strauchtomaten
- 2 Zwiebeln
- 1 Bund Thymian
- 4-6 Knoblauch-Zehen
- 2 Zitronen
- etwas Cilli
- Petersilie
- Olivenöl
- Pfeffer und Salz
- einen großen Topf und Geduld
Das Kaninchen in Stücke zerteilen und im Topf mit Olivenöl anbraten, die Zwiebeln geviertelt nach dem wenden der Kaninchenstücke zugegeben. Wenn das Kaninchen rundum angebraten ist, den Knoblauch und die Tomaten geviertelt mit in den Topf und alles wenden so das die Tomaten Saft lassen. Kleiner Tipp: Oma hat das Kaninchen vor dem Zerteilen mit Fleur de Sel und Pfeffer eingerieben und so erstmal bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Fragt nicht wie lange ... keine Ahnung.
Nach dem nun alles im Topf köchelt und bevor es ansetzt, kommt Chilli, Thymian, Zitronen-Zesten und der Saft einer Zitrone dazu. Das darf dann nochmal einkochen aber aufpassen, ratz fatz ist es mehr als eingekocht, deswegen den Saft der zweiten Zitrone bereit halten und nochmal ablöschen. Nun Kommt der Armagnac ins Spiel, die halbe Flasche lässt das Kaninchen baden. Nun eine Stunde kochen lassen (nicht kochend) und ab und an mit Armagnac nach gießen.
Nach der Stunde den Rest des Armagnac zu geben und für eine weitere 1- 2 Stunden kochen lassen. Die Garzeit ist Geschmacksfrage, Monette hat es vormittags aufgesetzt und Mittags serviert, also war es insgesamt über 4 Stunden auf der Platte.
Zum Schluß werden in dem fertigen Kaninchen Kartoffeln gegart und wird wie ein Eintopf mit Pertersilie serviert serviert. Voila
Auch wer Kaninchen vielleicht nicht so mag, unbedingt probieren - es ist definitiv anders.
Wenn ich hier im hohen Norden ein Gutes ergattern könnte, würde ich sofort zum Menu mit Kaninchen ala Monette einladen...
Nachtrag: Hier findet sich auch eine nette Beschreibung zur Verwertung der Lieblinge
Dienstag, 16. Januar 2007
Im Winter (äh, wo ist der überhaupt?) darf es etwas deftiger sein. Obwohl, für das was es gestern gab bedarf es keinen Winter: Sauerkraut mit Kassler. Da könnt ich mich reinlegen. Wegen der "Linie" habe ich auf den Kartoffelpüree verzichtet. Sauerkraut gehört für mich in die Favoritenklasse, wenn es um schnelles und einfaches kochen geht. Es ist lecker, es kann vielfältig zubereitet werden und man kann fast nix verkehrt machen. Gestern gab es die einfache Variante. Zwiebeln und Wachholderbeeren in Butter angeschwitzt, Sauerkraut drauf und 10 Minuten mit ein bisschen Wasserbeigabe köcheln lassen. Dann nochmal ein Schwupp Wasser und das Stück Kassler dazugepackt. Da muss man nicht viel tun außer etwas Pfeffer je nach Laune. Nun hab ich noch ein Rest Sauerkraut. Mal sehen welche Variante mir noch einfällt.
Sonntag, 14. Januar 2007
 Nach dem Männerabend war dann am Sonntag doch eher Lust auf leichte Kost. Rotbarsch in Curry mit einem einfachen Kopfsalat.
Den Rotbarsch würzen (ich salze bei Fisch gerne vor und lasse diesen kurz ziehen) und leicht mehlen. Dann in einer nicht zu heißen Pfannen von beiden Seiten anbraten, kurz mit Curry bestäuben und mit Sahne übergießen. Deckel auf die Pfanne und fertig garen. Die Sahne sollte fast verkocht sein. Petersilie dazu und fertig ist der Hauptdarsteller. Die Salatbeilage habe ich ganz einfach mit einer fein geschnittenen roten Zwiebel, Essig und Öl angerichtet.
Samstag, 13. Januar 2007
Männerabend stand am Samstag auf dem Plan. Erst lecker essen, dann Tour de Linden und sehen wo wir sonst noch landen. Nur soviel: wir landeten ausgiebig und lange, zumindest war es schon hell. Und das trotz meiner Verfassung am Freitag.
So was haben die Buben denn bekommen. Drei Gänge gab es:
- Lachsnuggets mit Olivenöl für die Grundlage
- Lammrücken mit Pilzsauce, Rotkraut und Kartoffeln
- Birne spezial (Reste aus der TK)

Die Lachsnuggets gehen ganz einfach: aus einem Lachsstücke einen Tartar hacken, 1 Ei dazu, ein bisschen Mehl unterheben so dass es leicht gebunden ist, Petersilie, Salz und Pfeffer und das war es auch schon. Die Lachsmasse mit einem Esslöffel Portionsweise in die heisse Pfanne mit Olivenöl geben und ausbacken. Angerichtet mit Olivenöl. Die Nuggets schmecken auch kalt ganz gut und sind ideal für ein Party-Buffet.

Die Basis für das Lamm war die Sauce. Zuerst getrocknete Mischpilze (500g) in 1,5l lauwarmen Wasser eingeweicht. Dann Zwiebeln, Petersilienwurzel, Knoblauch und Minze sowie Chilli in Butter kurz angebraten und mit dem Einweichwasser abgelöscht. Mit einer Handvoll von den Pilzen den Sud mehrmals reduziert (immer das Einweichwasser nachgießen). Achja wichtig: viel Butter! Nachdem dann etwa 1 Liter auf einen 1/4 Liter reduziert ist, den Fond absieben zur Seite stellen und die Pilze in viel Butter anbraten und wieder mit dem Rest des Einweichwasser ablöschen. Dieses wird auch auf die Hälfte reduziert. Während die Sauce vor sich hin kochte, habe ich die Lammrücken (2 an der Zahl) für den Ofen fertig gemacht. Die Reststücke vom Zuschneiden kamen mit in den Grundfond. Ich lasse die Lammrücken immer als Ganzes. Nachdem Anbraten kamen die Rücken in einer Kasserole in den auf 250 Grad vorgeheizten Backofen. Dieser wurde dann auf 150 Grad runtergestellt.
Das Rotkraut wurde mit Äpfeln gekocht. Kurz vor dem Servieren wurden die Pilze mit dem vorgekochten Fond verlängert und nochmal kurz aufgekocht.

Kurz zur Zubereitungsfolge: Den Hauptgang habe ich vorweg, nach dem alles vorgeschnippelt war, zubereitet. Da ich meine Jungs und ihre Pünktlichkeit kenne, desweiteren die Vorspeise ja auch in Ruhe gegessen werden will, gare ich immer 3/4 und lasse alles im Topf. Bei Fleisch im Backofen gehe ich von hoher Hitze runter auf 50 Grad zum Schluss. Das heisst mit servieren der Vorspeise schalte ich den Backofen aus. Bei einem Lammrücken rechne ich mit einer Garzeit von 45 Minuten und verlängere diese auf fast 90 Minuten durch das Nachziehen. Das heißt, wenn die Temperatur abnimmt ist der Lammrücken kurz vor dem Punkt. Zusätzlich kommen die Stücke nach dem Tranchieren noch kurz in den Fond zum mitkochen.
Das Desser gab es schon mal. Hier sind die Details
Und so sieht der Tisch aus, wenn Jungs vorglühen ...
Freitag, 12. Januar 2007
 Heute war nicht mein Tag. Zum einen wie ein Schluck Wasser in der Kurve und zum anderen Hunger und doch nicht. Doch essen muss sein, geht ja nicht ohne. Und entsprechend der Stimmung gab es ein "1-Topf".Mahl. Rotkraut mit Kartoffeln und Äpfeln zusammen gegart. Abschliessend noch Schinkenstücke in Butter geschwenkt und alles zum Tellergericht vermengt.
Freitag, 12. Januar 2007
Kennste das, man kommt heim und hat unbändige Lust auf was Bestimmtes? Ein klares Bild im Kopf und da steht "haben will" und zwar schnell. So ein Tag war gestern, erstens mitten in der Nacht aufgestanden und viel zu spät wieder zu Hause gewesen. Lust auf Pasta!
Schnelle einfache Pasta in 10 Minuten. Das heisst, die Pastasauce darf nicht länger dauern als das die Tagliatelle im Wasser brauchen. Kurz den Kühl- und Vorratsschrank konsultiert, die meldeten beide wenig Auswahl. Doch es gab ein Rest Kapern, Oliven, ein Stück Zucchini, Dill und ne Dose Pfahlmuscheln sowie eine Zitrone. Reciht für eine schnelle Pasta. Ein bisschen Butter in den Topf, Spaghettiwasser in einem anderen aufgesetzt und zu der Butter Olivenöl (gutes!!). Darin die Kapern, Oliven zusammen mit dem Dill geschwenkt, die Muscheln danach dazu und mochmal Olivenöl. Pfeffern, Salzen und mit ein bisschen Zitrone ablöschen. Nun die Tagliatelle (die müssen kurz vor Al dente sein) dazu und alles schön im Topf vermischen. Die 10 Minuten Pasta war fertig.
Donnerstag, 11. Januar 2007
Gestern war Suppenlaune und heute hätte ich fast den Eintrag vergessen. War ja auch mal wieder ein voller Tag und wenn ich keien Bild gemacht habe, dann erinnert mich auch keine in die Hosentasche gesteckte Flashkarte an das Todo...
Suppe gabs, schnell und einfach. Was sonst? Für unter Woche muss es ja nicht aufwändig sein, sondern einfach kochen und trotzdem ned langweilig. Die Langeweile habe ich mir mit Tomate, Blumenkohl und Rinderbrühe weggekocht. Mit dem Vorgenannten erstmal die Basis gekocht und püriert, dann einen Rest Schweinefilte in dünnen Scheiben kurz angebraten und mit der Basissuppe abgelöscht. In die Suppe kamen dann noch Zucchini-Scheiben und als die noch bissfest doch gar waren, war die Suppe auch schon fertig. Das Schöne an einer Suppe ist, dass diese quasi von alleine kocht und ich konnte in der Zeit haushaltliche Pflichten erledigen. Ok, ich geb es ja zu nur den Rest der wirklich mein Job ist. Für alles andere hab ich ja ne Perle von Putzmädel.
Mittwoch, 10. Januar 2007

Gestern hatte ich Lust und Hunger auf einen Berg Erbsen. Als Beilage ein einfaches Huftsteak, medium im eigenen Saft mit Dillkrone. Dazu einen Radicchio Salat ganz einfach nur mit Cumberland Balsamico und Öl.
Dienstag, 9. Januar 2007
Schon mal das Gesicht einer Metzgerin gesehen, wenn es heißt vom Huftsteak bitte 3 Scheiben a 4mm?
Genau: ungläubig fragender Blick und mit dem Messer bei 4 cm verweilend! Sicher Wohlwollend gemeint, doch für das gestrige Küchenvorhaben leider zu dick. Nach einigem Nachdruck "ja wirklich 4 mm" erhielt ich auch selbiges für meine Rouladen. Warum Huftsteak? Ganz einfach, ich mag die großen Klopfer-Rouladen nicht und hatte auch keine Lust auf eine Stunde und mehr kochen lassen. Lieber eine gute Sauce aufsetzen, die Kochen lassen und selbst auf dem Sofa abliegen.
Was braucht es für die Basis? Tomaten, Knoblauch, Lorbeer, Rosmarin und Salz. Dies alles erst mal in Butter anschwitzen und kurz vor dem anbacken mit Wasser ablöschen. Während der Sud vor sich hinkocht, habe ich die Rouladen vorbereitet und Wasser für die Tagliatelle aufgesetzt sowie die Zucchini geschnippelt. Dann hatte ich erstmal Pause ...
Die Rouladen in Olivenöl angebraten und parallel die Tagliatelle im kochenden Wasser gebadet. Nachdem die Mini-Rouladen Farbe genommen hatten, den Tomatensud durch ein Sieb durchgeschlagen, Deckel auf die Pfanne und 6 Minuten Kochen lassen. Dann die Zucchini dazu und nochmal 6 Minuten kochen lassen. Jetz nochmal die Platte richtig hochstellen und ein bisschen den Sud eindicken. Fertig zum Servieren: Tagliatelle, Mini-Rouladen in Tomatensauce mit Zucchini. Ganz nach der Devise: einfach kochen lassen!
Montag, 8. Januar 2007

Es gibt viele Leute, die keine Leber mögen. Ganz ehrlich ich weiß nicht warum. Haben die bisher nur totgekochte Schuhsohlen oder trockene pappige Stücke serviert bekommen? Oder woran liegt die Abneigung? Ok, bei Leber kann mann viel versaubeuteln. Vorallem wenn mann dies manch einer Frau serviert, hat mann schnell verloren. Trotzdem oder gerade erst recht, ich finde Leber eine sehr passende Salatbeilage und auch ein vielfältig einsetzbares Stück.
Gestern gab es Leberstücke mit Äpfeln. Die Leber in Streifen geschnitten, kurz angebraten und dann die Äpfel zusammen mit Dill beigegeben. Nun alles schön Farbe annehmen lassen, hierbei nicht alles laufend in der Pfanne rumjagen gerührt wird kaum. Nun pfeffern, salzen und mit einem kleinen Schuss Balsamico ablöschen, einen Schwupp Sahne zum abmildern zugeben und nun einkochen. Die Leber gart dadurch sanft nach und bleibt bissfest und wird nicht trocken oder gar pappig. Bei Leber ist es wichtig, diese nicht durchzubraten, sondern kurz anbraten und lieber in einem Sud langsam auf den Punkt garen.
Samstag, 6. Januar 2007
Samstag Einkaufstag und es wurde auch Zeit. Im Kühlschrank wären demnächst Mäuse verhungert und außerdem hat sich Besuch angesagt. Das frisch vermählte Paar aus Köln war auf Tour de Verwandtschaft und kam auf dem Rückweg vorbei. Und hatte Hunger mitgebracht. Der Kurze meinte zwar, dass es unverschämt sei zu schlafen, wenn es soviel zum Gucken gibt, aber das hat uns nicht davon abgehalten üppig zu essen. Der Kleine wurde einfach in seinem Cosi auf dem Tisch geparkt, nur die Studioleuchten irritierten in ab und an.
Als Starter gab es eine bunte Mischung aus Römersalat, Rote Beete und Scholle.

Die Rote Beete habe ich in mittlere Stücke geschnitten und zusammen mit Tomatenscheiben, Rosmarin, Balsamico, Pfeffer und Salz in eine Alufolien-Paket verpackt. Die Schollenfilets wurden gepfeffert, gesalzen und in Salbei und Dill gerollt. Den Salat ganz klassisch mit einer einfachen Vinaigrette angesetzt. Die Schollen Filets kaman für 12 Minuten in den Dampfgarer und das Rote Beete Paket für 40 Minuten in den Backofen. Heraus kam ein bunter Teller und eine ah und oh's ...
Ein gutes Stück Fleisch gibt immer einen guten Braten. Vorausgesetzt er wird nicht totgekocht. Gemüse gab es schon reichlich also habe ich mich für ein üppiges Saucenmeer mit Kartoffeln entschieden.

Doch erst mal zum Braten, auf die Platte kam ein Rumsteak am Stück mit guten 800 gramm, dieses in Sel "fleur de mer", Peffer und Rosmarin gerollt und scharf angebraten. Abschliessend mit Sherry medium abgelöscht, kam es mit kleinen roten Zwiebel als Begleitung und dem Sud in den 220 Grad heissen Ofen. Den Ofen natürlich dann runetr auf 160 Grad gestellt. Und da, wie manch Leser schon mitbekommen hat, ich faul bin, selbstverständlich mit Fleischthermometer. Die Sauce hatte ich bereits zu Anfang angesetzt. In Butter glasierte Zwiebeln, Chilli, Petersilienwurzelstücke, Lorbeer, Rinderfond und Sherry durften vor sich hinkochen. Nachdem das Fleisch eine Innentemperatur von knapp 70 Grad hatte, kam es zum ruhen aus dem Ofen. In der Zeit wurde die Sauce um den Bratenfond erweitert und mit Butter aufgeschlagen. Fertig war Gang zwei.
Nach einem ordentlichen Stück Fleisch ist trotzdem noch Platz für einen süßen Abschluss. Doch hier gilt weniger ist mehr, denn nach zwei solchen Gängen ist die Aufnahmefähigkeit für "schwere" Desserts etwas schwierig. Wenig heisst ja nicht, dass es nicht raffiniert sein muss. Ich habe aus einer Birne, Assam-Tee, Minze, Lemonen und Zucker den Dessert bereitet. Hierzu wurde der Zucker (viel Zucker) mit dem Tee, den Zesten der Linomen und der Minze verkocht, dann wurde das Ganze mit dem Saft der Limonen und von 2 Zitronen aufgeschlagen und kam in die Tiefkühltruhe. Wichtig: die Masse unbedingt alle 40 Minuten aufschlagen. Zum Servieren sollte es nicht ganz gefroren sein, sondern kalt zähfliessend wie Honig kommt diese über die Birnenstücke.
Freitag, 5. Januar 2007
Der Kühlschrank hat sich leider nicht von alleine gefüllt, so blieb nix als entweder sparsam gucken oder mit Vorhandenem was Verrücktes machen. Ich entschied mich für letzteres.
Die Zutaten ein Stapel roher luftgetrockneter Schinken, Baked Beans und ein Ei. Geht nicht? Geht! Den Schinken in einer mittelheißen Pfanne aus legen, komplett den Boden bedecken, nach dem Anziehen ein bisschen sud von den Baked Beans darauf geben, gut Tabasco dran und kurz einkochen. Nun die Beans darüber geben, nicht rühren, ein Ei darauf sch (wie Spielelei), das Eiweiss mit dem Löffelstiel in die Bohnen ziehen und Deckel darauf. Ziehen lassen bis das Ei gar ist und das Ganze aus Pfanne auch den Teller rutschen lassen. Fertig ist das etwas andere Schichtgericht. Bild gab es leider keines, weil ich Doofie meine Speicherkarten im Büro liegen hab lassen. Vielleicht auch besser so...
Donnerstag, 4. Januar 2007
Und ich bin fremdgegangen! Jungs halt, doch nicht so wie nun manch eineR glauben mag. Ich hatte Lust auf auswärts essen gehen und um die Ecke ist der leckerste Türke von Hannover. Nein, kein Döner sondern richtig gute Küche. Es gab Chazik vorweg, ein MUSS und dann Lamm aus dem Lehmofen mit Pfefferminzsauce. Einfach eine Empfehlung wert: das Tandure! Vorallem im Sommer auf der rieisigen Terrasse direkt an der Ihme...
Dienstag, 2. Januar 2007
und dem entsprechend war dann mal eine magere Küche auf dem Plan. Abgesehen davon hatte ich nicht wirklich Lust zu Kochen. Ganz einfach kochen heißt ja auch mal mit dem was zaubern, was noch im Kühlschrank liegt. Da gab es dann Rührei.
 Nicht einfach Rührei, sondern mit Gänsebrust und schön in Gänsefett gekocht (oder heisst es gebraten?).
Dazu habe ich die geräucherte Gänsebrust vom Fett befreit und selbiges in der Pfanne ausgelassen. Das Ei, äh 4 Stück an der Zahl, gut durch geschlagen und egal was manche unken: mit dem Schneebesen geht es immer noch am besten. Nun die Brustscheiben in die Pfanne, vorher nicht vergessen die ausgelassenen Fettstücke rauszunehmen (die haben ihren Zweck erfüllt), kurz anbraten und dann das Ei darüber. Die Pfanne nehmen ich dann kurz danach von der Platte, lasse das Ei kurz anziehen und wende, zerteile es mit dem Holzspatel. Deckel drauf ziehen lassen.
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