Montag, 20. Dezember 2010

Ich weiss, dass Innereien nicht jedermanns und jederfraus Sache sind, trotzdem finde ich, dass diese oft verkannt werden. Mal nur als Anmerkung: so um die 120.000 Generationen war die Entwicklung des Menschen geprägt von der Jagd und damit die Haupternährung Fleisch. Neuesten Erkenntnissen nach machte Fleisch bis zu 70% der Nahrung aus. Und unsere Vorfahren verwerteten die Jagdbeute zu 100%. Lustigerweise ist genau dies der Grund warum sich Intelligenz entwickelte. Hirn bringt Hirn oder so ähnlich. Ich möchte ja nicht lästern, aber liebe Vegetarier: denkt an Eure Kinder wenn sie denn nur Gemüse bekommen. Achja der Ackerbau und damit die Umstellung der Ernährung reicht grade mal so 100 Generationen zurück und ist damit rein unter Evolutionsgesichtspunkten eine vernachlässigbare Größe.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: es gab Hähnchenleber-Geschnetzteltes.
Was braucht es dazu: Hähnchenleber, 1 Chili, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Petersilie, Zitronengraspulver, frischer Koriander, Balsamico, Creme Fraiche.
Die Hähnchenleber zusammen mit dem Chili und den Zwiebeln in Olivenöl anbraten, wichtig bei mittlerer Hitze brutzeln lassen und nicht wild in der Pfanne rum schubsen - anbraten heisst Zeit lassen und dann wenden!
Wenn die Leber eine schöne Bräunung hat, eine gepresste Knoblauchzehe zugeben und das Ganze mit einem halben Teelöffel Zitronengras-Pulver überstreuen und 2 Esslöffel Balsamico ablöschen. Einkochen lassen und mit 0,1 l Wasser übergiessen, dazu 3 Esslöffel Creme fraiche einrühren und dann die Kräuter zugeben. Salzen und Pfeffern und auf eine sämige Konsistenz einkochen.
Dazu serviert man am besten Basmati-Reis. Nebenstehend mal ein Bild von meinem "Reiskocher". ich Koche den Reis bis bevor alles Wasser verkocht ist und gebe dann den Reis in eine Sieb welches genau in den topf passt und das mit einem Deckel verschliessbar ist. Dann kommt ein bisschen Wasser in den Topf und so lasse ich den Reis mit dem Sieb im Dampf weiter garen.
Samstag, 18. Dezember 2010
 Resteverwertung der Putenbrust, das Teil gestern war einfach zu groß. Also heute nochmal Puite aber bitte anders. Diesmal als Röllchen...
Was braucht es: Putenbrust, Plastiktüte, Frühlingszwiebeln, Pilze (bei mit Austernpilze), Tomatenmark, 2 Tomaten, mittelalter Gouda, Nudeln, Petersilie
Gouda gerieben mit den Pilzen und einer Frühlingszwiebel soweie Petersilie zu einer Paste hacken (ich benutz den ESGE dazu)
dann die Putenbrust in kleine Steaks schneiden und zwischen einer Plastiktüten platt klopfen, mit der Paste bestreichen, zusammenrollen und mit einem Zahnstocher fixieren, anbraten und wenn leicht angebräunt die Tomaten in Stücken geschnitten zugeben danach mit Wasser ablöschen, Tomatenmark zugeben und leicht köcheln lassen, dann die Nudel zugeben und in der Sauce wenden. Anrichten und guten Appetit.
Samstag, 18. Dezember 2010
 pro Person 120 g Putenbrust, Reis, Anannas Stücke, Steinchampignons,Korianderpulver, Zintronengraspulver, Curry Thai, Sojasauce hell (Healthy Boy Brand), Spitzkohl, Creme fraiche, Tapioka. 1 kleine Zwiebel. Fishsauce
Putenbrust schnetzeln und in Soja einlegen, 1/4 Sotzkohl mit Hobel in Streifen schneiden, Champignons würfeln, Zwiebel würfeln
Pilze und Zwiebeln in das heisse Olivenöl geben, eine Brise Zucker, dann die Putenstücke dazu geben und zusammen anbraten, alles mit Curry, Koriander, Zitronengrad einstäuben, wenden und dann die Ananas zu geben, paar Spritzer Fishsauce und mit 0,2 l Wasser ablöschen, dann den Spitzkohl zugeben, 10min. köcheln lassen dann das ein teeloffel in Wasser aufgelöstes Tapioka zugeben, 0,1 Creme fraiche unterrühren, etwas reduzieren bis die Sauce eine sämige Konsistenz hat mit Reis anrichten. Voila
Freitag, 17. Dezember 2010
Das war eine Wiederholungstat .. Anleitung findet sich hier im Blog weiter hinten.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
 Was braucht es:
1 kl. Wirsing, pro Person 150g Lachs, herzhafte frische Pilze (Lemonsaitling, Kräutersaitling oder wer rankommt Totentrompeten), Fischfond, Creme Fraiche, Dill, Knoblauch, Reis
Vom Wirsing für den Lachsmantel ganze Blätter ablösen und in kochendem Salzwasser kurz planchieren und kalt abschrecken.
Den Lachs in breite Streifen schneiden und jeweils in das Wirsingblatt einwickeln. (entweder binden oder mit Zahnstocher fixieren)
Den Rest des Wirsings in kleine Streifen schneiden und zur Seite stellen.
In eine Kasserole Butter schmelzen und 1/2 kleingeschnittenen Chili und die Pilze zu geben und zusammen anschmoren, nach 10 min. eine gepresste Knoblauchzehe zugeben etwas ziehen lassen, mit Mehl einpudern und mit etwa 0,25l Fischfond ablöschen. Das Ganze auf die Hälfte köchelnd reduzieren. Derweil den Dill mit etwa 0,1 l Fischfond pürieren (Zauberstab).
Die Lachswickel bei 150grad Umluft in den Backofen geben, den Wirsing mit etwa Fischfond beträufeln.
Die Wirsingstreifen kurz in Salzwasser kochen und dann bei leichter Hitze in Butter einfach langsam garen während man den Rest fertig macht.
Nach 10 min. der Saucenbasis den pürierten Dill untermischen, nicht kochen sondern nur ziehen lassen und dann je nach Geschmack die Creme Fraiche unterheben und salzen eventuell pfeffern.
Nun dürfte nach 15min auch der Lachs servier fertig sein und es kann angerichtet werden.
Übrigens den Reis setze ich immer zu Anfang auf, koche bis das Wasser fast reduziert ist und gebe ihn dann in ein Sieb, welchen wie ein Einsatz in den Topf passt und lasse ihn während der ganzen Zeit im Wasserdampf fertig garen.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Pfannkuchen-Kuchen
Eine lustige Idee für herzhafte Pfannkuchen mal anders. Gestern beim Zappen durch die TV-Channels entdeckt und gemacht. Wobei ich das Rezept eher nicht beachtet habe, es ging mir eher um das Prinzip, was ich ganz reizvoll fande: Pfannkuchen in Lagen mit Zwischenfüllung geschichtet.
Was braucht es:
Für die Pfannkuchen (4 Stck.) 2 Eier, 200 g Mehl, 0,3 l Milch
wird manche wundern, aber ich mach die Pfannkuchen eher dünn.
Für die Ziwschenfüllung: 400g Rinderhack, 2 Möhren, 1 Zucchini, 1 Knoblauchzehe, eine Zwiebel, Tomnatenmark, frische Pilze, 1 Chili, 150g herzhaften Käse (Appenzeller, Gruyere o.a.)
Pfannkuchen ausbacken und zur Seite stellen.
Rinderhack zusammen mit den kleingehackten Pilzen und Zwiebel anbraten, dann Chili und Knoblauch zugeben, das Gemüse geraspelt mit dem Hack vermischen und noch ca. 5 min weiter schmoren lassen, Tomatenmark in 0,1 l Wasser auflösen und unterheben, salzen und pfeffern.
Die Füllung sollte nicht zu flüssig sein.
Dann den ersten Pfannkuchen als Boden in eine Springform geben, eine Lage Hackfüllung drüberstreichen, Käse drüber reiben und dann mit dem nächsten Pfannkuchen abdecken. So den Kuchen aufbauen und zum Schluss mit dem Letzten Pfannkuchen abdecken. Das Ganze dann bei 170 Grad Umluft für 15min in den vorgeheizten Backofen.
In Kuchenstücke geschnitten servieren...
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