Freitag, 9. Februar 2007
Mit Hackfleisch lässt sich vieles anstellen und gehört für mich einfach zur einfachen und schnellen Küche dazu. Gestern gab es Frikadellen mit einem Salat aus Radicchio und Chinakohl (oder ist das dann schön Gemüse?). 200 g Rinderhack, 1 Ei, Paniermehl (mit aufgeweichtem Brötchen werden sie lockerer), Tabasco, Dill, Pfeffer und Salz das war alles. Alle Zutaten gut vermischen und wichtig es danach ziehen lassen. Nochmal vermanschen und zu Bällchen formen (geht übrigens entspannter mit nassen Händen) und ab in die heiße Pfanne, kurz flachdrücken und von beiden Seiten anbraten, dann einfach leicht brutzeln lassen. Nach einer Weile mit Tomatenscheiben belegen und jeweils eine Scheibe Käse darauf und mit Deckel köcheln bis der Käse schön geschmolzen ist.
Den Salat oder das Gemüse gab es in stumpf einfach angemacht: Balsamico bianco, Tomatenbalsamico, Pfeffer, Salz, Sahne und Olivenöl.
Hier ein Tipp für die "für sich allein"-Kocher: wenn Frikadellen auf dem Plan stehen ruhig mehr Hackfleisch einkaufen und gleich eine ganze Pfanne voll braten. Kalt das ideale Vesper am nächsten Tag!
P.S.: An meine Dauerleser, wer vorgestern vermisst - da gab es nix relevantes da es recht "früh" war als ich heim kam und das was ich da reingeschaufelt hab, sag ich nicht ...
Dienstag, 6. Februar 2007
Osypka, mein Stamm-Metzger auf dem Lindener Markt, hatte am Samstag etwas Feines für mich: ein schönes Stück Kalbsfilet. Das kam dann auch gestern in die Pfanne in Begleitung mit Lauchgemüse.

Den Porree kleingeschnitten und in Butter geschwenkt, dann mit etwas Brühe angegossen und köcheln lassen. Aus dem Filet habe ich zwei schöne Medaillons geschnitten und mit einem Speckmantel versehen. Das Paar in der Pfanne auf jeder Seite scharf angebraten, gepfeffert und gesalzen sowie mit Vecchia Romana abgelöscht. Kurz ziehen lassen und dann in den Ofen bei 140 Grad Ober-Unterhitze zum garen geschoben. Je nach Anbraten dauert das Garen 5-10 Minuten (drauf drücken, wenn es sich anfüllt wie wenn man auf den Daumenballen drückt ist es prima).
Den Fond zweimal nachgegossen und reduziert und dann zu dem Lauch gegeben. Tomaten gewürfelt und kurz mit dem Lauch aufgewärmt. Fertig war das passende Gemüse für die Medaillons.
Samstag, 3. Februar 2007
Da fand sich noch ein kleines Kalbschnitzel im Kühlschrank und ein Rest Salat. Gute Voraussetzungen für ein schnelles und leichtes Gericht. Kalbschnitzel kurz anbraten, Scampi dazu und dann Tomatenstücke kurz in der Pfanne mitgeschwenkt. Das Ganze mit dem Saft einer halben Zitrone abgelöscht. Fertig!
Ok, den Salat musste ich auch noch kurz anmachen, doch sowas geht ja nebenher. Übrigens unbedingt mal probieren: Tomaten-Balsamico.
Auch wenn es bereits die Woche Kalb gab, es passte zum relaxten Freitagabend.
Freitag, 26. Januar 2007
Nein, verliebt bin ich nicht... sondern gestern gab es Farfalle mit Farfalle an einer ehrlichen Tomatensauce. Wie man Pasta kocht brauch ich wohl nicht erwähnen, da lohnt es sich eher über die Tomatensauce ein paar Worte zu machen. Tomatensauce gibt es ja in unzähligen Varianten. Ich hatte gestern Lust auf Frische und mein erster Plan war das Kalbsschnitzel mit Zitronensauce anzurichten, doch das passt nach meiner Auffassung nicht zu Pasta. Zitrone und Paillard bedeuten: kurz anbraten, Knoblauch drüber und mit Zitrone ablöschen, dazu ein gutes Brot und Salat. Also umdisponieren, denn ich hatte Lust auf Pasta.
Doch auf auf einen Hauch von Zitrone (muss wohl am Wetter liegen). Also warum nicht zwei Saucen zu was Neuem verbinden? Gedacht, gemacht. Zuerst Steinchampignons in Butter und Olivenöl angeschmort, dann die Tomatenstücke (frische Tomaten geschält) zusammen mit Knoblauch, Salz und Pfeffer in den Topf gegeben. Das Ganze weiter schmorgeln gelassen und nach einer Weile eine kleinen Schuss Wasser beigegeben. Dann das Kalbsschnitzel beidseitig kurz angebraten (nicht durch) und mit dem Satz einer Zitrone abgelöscht. Kurz reduziert und das Kalb aus der Pfanne zum Ruhen rausgenommen. Nun kam die Pilz-Tomaten-Paste zu dem Fleisch-Zitronen-Fond, nochmal ein bisschen Wasser dazu und zusammen mit dem Fleisch etwas reduzieren. Fertig war die frische Tomatensauce...passend zu den Schmetterlingen.
Donnerstag, 11. Januar 2007
Gestern war Suppenlaune und heute hätte ich fast den Eintrag vergessen. War ja auch mal wieder ein voller Tag und wenn ich keien Bild gemacht habe, dann erinnert mich auch keine in die Hosentasche gesteckte Flashkarte an das Todo...
Suppe gabs, schnell und einfach. Was sonst? Für unter Woche muss es ja nicht aufwändig sein, sondern einfach kochen und trotzdem ned langweilig. Die Langeweile habe ich mir mit Tomate, Blumenkohl und Rinderbrühe weggekocht. Mit dem Vorgenannten erstmal die Basis gekocht und püriert, dann einen Rest Schweinefilte in dünnen Scheiben kurz angebraten und mit der Basissuppe abgelöscht. In die Suppe kamen dann noch Zucchini-Scheiben und als die noch bissfest doch gar waren, war die Suppe auch schon fertig. Das Schöne an einer Suppe ist, dass diese quasi von alleine kocht und ich konnte in der Zeit haushaltliche Pflichten erledigen. Ok, ich geb es ja zu nur den Rest der wirklich mein Job ist. Für alles andere hab ich ja ne Perle von Putzmädel.
Dienstag, 9. Januar 2007
Schon mal das Gesicht einer Metzgerin gesehen, wenn es heißt vom Huftsteak bitte 3 Scheiben a 4mm?
Genau: ungläubig fragender Blick und mit dem Messer bei 4 cm verweilend! Sicher Wohlwollend gemeint, doch für das gestrige Küchenvorhaben leider zu dick. Nach einigem Nachdruck "ja wirklich 4 mm" erhielt ich auch selbiges für meine Rouladen. Warum Huftsteak? Ganz einfach, ich mag die großen Klopfer-Rouladen nicht und hatte auch keine Lust auf eine Stunde und mehr kochen lassen. Lieber eine gute Sauce aufsetzen, die Kochen lassen und selbst auf dem Sofa abliegen.
Was braucht es für die Basis? Tomaten, Knoblauch, Lorbeer, Rosmarin und Salz. Dies alles erst mal in Butter anschwitzen und kurz vor dem anbacken mit Wasser ablöschen. Während der Sud vor sich hinkocht, habe ich die Rouladen vorbereitet und Wasser für die Tagliatelle aufgesetzt sowie die Zucchini geschnippelt. Dann hatte ich erstmal Pause ...
Die Rouladen in Olivenöl angebraten und parallel die Tagliatelle im kochenden Wasser gebadet. Nachdem die Mini-Rouladen Farbe genommen hatten, den Tomatensud durch ein Sieb durchgeschlagen, Deckel auf die Pfanne und 6 Minuten Kochen lassen. Dann die Zucchini dazu und nochmal 6 Minuten kochen lassen. Jetz nochmal die Platte richtig hochstellen und ein bisschen den Sud eindicken. Fertig zum Servieren: Tagliatelle, Mini-Rouladen in Tomatensauce mit Zucchini. Ganz nach der Devise: einfach kochen lassen!
Montag, 1. Januar 2007
 Nach der Nacht musste denn zum Frühstück, Mittag- und Abendessen was deftiges her, denn beides wurde kurzerhand zusammen gelegt. Also Kohlenhydrate, Vitamine und ein ordentliches Stück Fleisch. Es gab noch ein Stück vom Rind, Karotten und Salat. Das Steak kurz angebraten und abgelöscht und beiseite gestellt. Die halbgaren Karotten zusammen mit einer geschälten Tomate in den Sud und schön auf fast nix reduzieren lassen, mit einem Schuss Aceto di Balsamico abgelöscht, nochmal reduziert und das Fleisch mit in die Pfanne. Nochmal kurz angegossen und alles ziehen lassen. Dazu gab es Nudelreste und Frisee-Salat.
Freitag, 29. Dezember 2006
 Gefüllte Hähnchenbrust gab es schon einmal, doch gestern hatte ich Lust etwas Pilziges zu basteln. Die Füllung aus Bergkäse, Ei, Morcheln, Champignons und einer Tomate, sah zwar nicht grad toll aus, aber hatte es in sich. Dazu eine schön reduzierte Pilzsauce, zunächst mit gemischten Pilzen angesetzt und dann mit Morcheln aufmontiert. Als Beilage Karottenstreifen und Reis. Insgesamt eine "morchelige" Sache, doch wer Morcheln mag wird darauf fliegen ...
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